Die Garage zum Trainingsraum machen

Was für ein Hundewetter!

Es regnet draußen in Strömen. Schlechtes Wetter wie es eben jeder kennt. Schon seit einigen Tagen geht es schon so, es lässt sich kein Fuß nach draußen setzen. Wer gerne Parkour ausübt, durchlebt gerade die Hölle. Denn dieser Funsport wird bevorzugt im Freien ausgeübt und da ist schlechtes Wetter beinahe schon ein Todesurteil. Natürlich wären die Stunts auch bei Sturm oder Hagel möglich, doch solche Bedingungen stellen eine unnötiges Sicherheitsrisiko dar. Wenn ein Geländer etwas nass ist, kann der Traceur leicht an diesem ausrutschen. Die Verletzungen können von einem Beinbruch bis hin zur schweren Gehirnerschütterung reichen. Folgen mit denen kein Funsportler spaßen sollte.
Aus diesem Grund sind absolut trockene Außenbedingungen notwendig, um Parkour auszuüben. Doch wo lassen sich solche Gegebenheiten finden, wenn es draußen doch überall regnet? Daheim lässt es sich zwar an den extra dafür gekauften Sideboards üben, aber dann fängt die Familie oder Ehefrau an zu motzen. Denn die Gegenstände können Kratzer davontragen oder selbst beschädigt werden. Glas zerschmettert leicht und bekanntlich passieren die meisten Unfälle im Haushalt einer Familie. Deshalb gilt es eine geeignete Alternative zu finden, die bei schlechten Witterungsbedingungen hilft. Als Lösung auf dieses Problem bietet sich eine Garage an.

Die beste Lösung

Eine Garage ermöglicht dem Traceuren, seine Übungen ohne große Probleme auszuführen. Natürlich darf der Raum nicht zu klein sein. Wenn ein Auto die ganze Fläche einnimmt, wird es sehr schwer, diese effektiv zu nutzen. Doch für alle anderen Fälle ist es eine hervorragende Alternative. An den Seiten lassen sich Gegenstände anbringen, die als Trainingsgelände genutzt werden. In einer Garage interessiert niemanden, ob es darin ordentlich aussieht. So kann diese nach allen Regeln der Kunst gestaltet werden, da Aussehen nichts zählt.
Betten oder ähnliche Schlafgelegenheiten werden nicht mehr verschmutzt, da einzelne Kisten nun als Sprungflächen dienen. Die Wände bieten dem Traceuren ganz neue Möglichkeiten an. Er kann sie zum Absprung nutzen und geschickte Stunts auf ihnen ausüben. Je nach Bedarf können Kisten gestapelt werden, um Saltos durchführen zu können. Dem Traceuren sind keine Grenzen gesetzt, denn er muss wissen, welche Übung er einstudieren will. In der Mitte des Raumes lässt sich ein hohes Hindernis errichten, das es zu überwinden gilt. Daran können Sprünge über einen Gegenstand geübt werden, was in freier Wildbahn sehr wichtig ist. Es gilt beim Parkour den schnellsten Weg zum Ziel zu finden und dies ist auch in einer Garage möglich. Der Raum lässt sich schnell umgestalten, es liegt niemals das gleiche Geländer ein zweites Mal vor.

Gefahrenquellen in der Garage

Doch auch eine Garage ist nicht frei von Gefahren. Besonders der Boden stellt eine hohe Quelle für Verletzungen dar. Im Normalfall besteht dieser aus Beton und ist damit viel schlimmer, als auf einer Wiese oder im normalen Zimmer zu stürzten. Schwere Verletzungen sind vorprogrammiert und meistens ist niemand da, der helfen könnte. Deshalb sollten in der Garage nur leichte Stunts trainiert werden. Geht es um eine anspruchsvolle Übung, sollte ein weiterer Traceur als Sicherheit herangezogen werden. Ein Unfall passiert schnell und dann ist guter Rat teuer. Wer sein Hobby auch noch einige Monate später ausüben will, sollte sich nicht an falscher Eitelkeit aufhalten lassen.
Es geht um die eigene Sicherheit und nichts ist wichtiger als körperliche Unversehrtheit. Weitere Gefahrenquellen können von alten Nägeln oder Roststellen ausgehen. Es muss nicht einmal eine falsch ausgeführte Übung sein, die zum Verhängnis wird. Kleidung kann sich an einem Nagel verhaken und einen Move in die falsche Richtung lenken. Keine zwei Sekunden später und der Traceur landet mit der Gesicht voran in einem Holzbrett. Das gibt garantiert keinen schönen Ton bei der Landung.
Wer sich an alle Sicherheitsvorkehrungen hält, dürfte noch lange Spaß an seinem Hobby haben.